Pate werden

ALS PATE
für unser Projekt HOPE in Sierra Leone rettest Du Leben und schenkst Hoffnung in dunkelsten Momenten. Du setzt Dich für die Stärkung von Menschenrechten ein und wirst zum ONE DAY hero.
WIR SCHAFFEN
mit den HOPE Sheltern einen Ort, an dem Mädchen, die Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch wurden Schutz finden. Mädchen bis 18 Jahre, die durch die Ereignisse schwanger wurden, erhalten weitere Fürsorge.
DU SICHERST
durch Deine Patenschaft die medizinische und psychologische Versorgung von Mama und Neugeborenen und ebnest einen möglichen Weg zurück ins Leben. Du sicherst eine Grundversorgung für Neugeborene im ersten Jahr und vermeidest damit Mangelernährung und verringerst die Anfälligkeit für Krankheiten.
GEMEINSAM VERÄNDERN
wir Leben. Menschen in Not finden Zuflucht, Unterstützung und Fürsorge. Mütter können ihre Kinder in einem Krankenhaus in einem sicheren Umfeld zur Welt bringen, unerlässliche Aufklärung über Rechte findet statt. Täter kommen vor Gericht und bleiben nicht unbestraft. Lokale Sozialarbeiter finden Arbeit im Projekt. Nicht zuletzt schenken wir gemeinsam Hoffnung und verändern die Welt damit nachhaltig.

Persönliche Angaben

Ich möchte Pate werden, bitte schickt mir alle notwendigen Informationen unverbindlich zu:


    KOSTEN
    Eine Patenschaft ist ab 30 € pro Monat möglich.
    TEILEN
    kannst Du Dir die 30 Euro auch mit Familie oder Freunden.
    LAUFZEIT
    Du kannst die Patenschaft jederzeit kündigen.
    SPENDE
    Du erhältst natürlich einen Spendenbeleg von uns.

    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel)

    Die Patenschaft

    Mit Deiner Patenschaft für das Projekt HOPE sicherst Du die Zukunft von minderjährigen Mädchen und ihren Babies in Sierra Leone. Wenn Mädchen im Alter bis 18 Jahre, Opfer sexueller Gewalt und dadurch schwanger werden, beginnt unsere Unterstützung.

    Die Betreuung únd Versorgung der Mädchen, psychologische Unterstützung, um das Trauma zu verarbeiten, alle Formalitäten in Bezug auf Polizei, Krankenhaus, Anwalt und Gericht, die Versorgung der Babys und die Nachbetreuung der jungen Mama. Die Kleinen sollen in einem fürsorglichen Umfeld aufwachsen und Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Mit der Rückkehr in Schule und Beruf der jungen schließt unser Projekt ab und wirkt nachhaltig.

    Um all dies zu gewährleisten, braucht es Menschen und Unternehmen,die gemeinsam mit uns die One Day Vision in die Tat umsetzen. Wir möchten an dieser Stelle gar nicht um den heißen Brei herumreden: Es braucht Menschen wie DICH!

    Werde Pate!

    EINE HOPE GESCHICHTE

    Isatu ist 14 Jahre alt. Seit kurzem ist sie Mama. Durch sexuellen Missbrauch. Der Täter: Ein Onkel, etwa 30 Jahre älter als Isatu. Ein gern gesehener Gast der Familie, ein Mitglied eben dieser. So, wie in 85% der Fälle vonVergewaltigung und sexuellem Missbrauch an minderjährigen Mädchen. Bekannte oder Verwandte, Menschen aus der nächsten Umgebung, werden zu Tätern.

    Er droht ihr. Würde sie etwas sagen, so macht er deutlich, würde ihr sowieso niemand Glauben schenken. Er droht ihr. Versorge er doch ihre Familie mit. Isatu schweigt. Lange. Als der Bauch zu sehen ist, die Tat nicht mehr zu vertuschen, öffnet sie sich schließlich. Doch zuhause findet sie weder ein offenes Ohr, noch Hilfe. Die Schuldzuweisungen treffen das Opfer, der eigene Vater vertreibt sie aus dem Haus. Auch ihre Mutter, sonst immer für sie da,ist zu verängstigt, um sie zu unterstützen. Zu groß die Abhängigkeit zur Familie, zu groß die Sorge um ihre weiteren Kinder.

    Allein, hilflos, verstoßen und gebrochen geht Isatu zur Polizei, die sie schließlich an uns verweist. Unser Fahrer Fayia holt das verängstigte Mädchen auf der Polizeistation ab und bringt sie ins Shelter. Mit gebrochener Stimme erzählt sie Fatmata, unserer Sozialarbeiterin, die ganze Geschichte. Vom Beginn des Missbrauchs, bis hin zum Verlassender Familie. Nachdem eine Akte über den “Fall Isatu” angelegt ist,fährt Fatmata mit ihr ins Krankenhaus, um sie untersuchen zulassen und einen medizinischen Bericht zu erhalten. Dieser würde für den kommenden Gerichtsprozess notwendigsein. Zurück im Shelter, bekommt Isatu erst einmal frische Kleidung und alle notwendigen Hygieneartikel. Sie betritt das ihr zugewiesene Zimmer. Ein frisch bezogenes Bett, der erste sichere Platz seit einer gefühlten Ewigkeit. Ob ihr das zu diesem Zeitpunkt bewusst ist, wissen wir nicht. Zu verängstigt und bedrückt, verliert das Mädchen nurwenige Worte. Am Abend trifft sie das erste Mal auf die anderen Mädchen und taut sichtlich auf. Ein warmes Abendessen, vermutlich das erste seit Tagen, der Klang von Musik und eine Gruppe von jungen Frauen, die ähnliches erlebt haben wie sie selbst. Das erste Mal an diesem Tag wirkt sie, als käme sie zur Ruhe.

    Isatu brachte Monate später ein gesundes Mädchen namens Aminata zur Welt. Glücklicherweise in einem Krankenhaus, begleitet von Fatmata, weil sie Teil unseres Projektes war. Danach zog sie mit ihrem Neugeborenen ins HOPE Shelter. Eine emotionale Zeit mit vielen Aufgaben: Der Aufbau einer Bindung zum Baby,das Verarbeitender Ereignisse aus der Vergangenheit und das “Mama sein”. Mit gerade mal 14 Jahren. Nach mehreren Wochen im Hope Shelter waren beide wohl auf. Isatu gelang es,die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten und eine Bindung zu ihrem Kind aufzubauen.

    Mehrere Gespräche mit ihrer leiblichen Familie ermöglichten es, dass sie Frieden mit ihrem Vater fand und die Familie sie wieder aufnahm. Ihre Mutter unterstützt beider Betreuung der kleinen Aminata und Isatu besucht nun sogar wieder die weiter führende Schule. Wir begleiteten Isatu durch den gesamten Prozess des Traumas, der Schwangerschaft und des Gerichtsprozesses. Der Täter wurde gefunden und verurteilt. Ein Urteil mit Strahlkraft, das andere mahnt. Die Welt ist ein kleines Stückchen besser geworden.

    If you only carry one thing throughout your entire life, let it be hope.